Von Mille Crêpes und Marmorkuchen

Ich bin ja ein Fan von trockenen Kuchen. Nicht, dass ich den Kuchen dann auch trocken essen würde – nein, „getunkt“ in ein Getränk, am besten Kaba, isst sich der dann nicht mehr trockene Kuchen am besten.

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Als ich aber mal wieder im Internet unterwegs war und dort die Mille Crêpes Torten gesehen habe, wusste ich: so eine muss ich auch mal machen. Wir lieben nämlich Crêpe – ob herzhaft oder süß . Deshalb haben wir uns auch vor einiger Zeit einen Crêpemaker zugelegt. Denn das Warten auf Weihnachten, um auf dem Weihnachtsmarkt am Crêpestand anzustehen, sollte ein Ende haben.

Also hab ich mich eines Nachts (ja, es wurde mal wieder etwas später) spontan dran gemacht und den Teig für 13 Crêpes vorbereitet und gebacken. Da ich ja wie erwähnt ein Trockener-Kuchen-Fan bin, ist das bei mir immer so ne Sache mit Füllungen… und so könnt ihr Euch vielleicht zusammenreimen, dass auch das Mille-Crêpes-Projekt nicht ganz so wurde wie ich es gerne gehabt hätte (auch wenn es auf den Bildern vielleicht anders aussehen mag). Die einzelnen Schichten hab ich abwechselnd mit Himbeermarmelade und einer Schoko-Sahne-Creme gefüllt. Die Crêpes waren zwar wie immer gut aber von der Marmeladenfüllung hab ich leider zu wenig verwendet. So schmeckte die ganze Sache etwas zu sahnig und irgendwie langweilig…

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Und für Euch hab ich unser Crêpe-Rezept, falls ihr Euch auch mal an der Mille-Crêpes-Torte versuchen möchtet:

Für 13 Crêpes benötigt ihr:

  • 250 g Mehl (ich benutze Dinkelmehl)
  • 4 Eier
  • 50 g geschmolzene Butter
  • 500 ml Milch
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Esslöffel Vanillezucker

 

Und so bereitet ihr sie zu:

  1. Mehl, Eier, Vanillezucker, Milch und Salz vermischen
  2. Geschmolzene Butter hinzugeben
  3. Alles verrühren bis ein glatter Teig entsteht
  4. Teig wenn möglich ca. 1 Stunde ruhen lassen bevor ihr ihn weiterverarbeitet (bei uns sind die Crêpes in der Stunde meistens schon gegessen)
  5. Einen Schöpflöffel auf den Crêpemaker (oder alternativ in die Pfanne) geben und kurz von beiden Seiten backen.

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Marmorkuchen ist und bleibt halt Marmorkuchen

…und so wurde aus der Mille-Crêpes-Torte ein Marmorkuchen, besser gesagt ein Zebrakuchen. Den hab ich dann nämlich gleich am nächsten Tag gebacken.

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Zum Glück nur in einer 20 cm Form. Denn da ich zurzeit stillbedingt weitestgehend auf Zucker verzichte, muss immer Mr. B (mein Mann) für die Vernichtung meiner „Fotomodels“ herhalten. Dann kann eine Unterhaltung bei uns schonmal so ablaufen:

ICH: „Da steht immer noch Kuchen im Kühlschrank“

Mr. B: „Ja und WARUM steht da SCHON WIEDER ein Kuchen im Kühlschrank?!“

ICH: „Weil der letzte nix geworden ist.“

Mr. B: „Und ich soll das jetzt wieder alles aufessen.“

ICH: „Genau.“

Mr. B: „Ich will nix hören, wenn mir eines Tages meine Klamotten nicht mehr passen…“

Denn schmecken tut’s ihm ja dann doch…hihi

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Und auch für diesen einfachen aber super leckeren und saftig-trockenen Kuchen, hab ich das Rezept für Euch:

Zutaten (26er Springform):

5 Eier (Eigelb und Eiweiß)
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 ml Öl
125 ml warmes Wasser
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 EL Kakaopulver
Kuchenglasur
Fett zum Einfetten der Form

Zubereitung:

Eigelbe, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Öl und warmes Wasser hinzugeben und gut verrühren.
Dann Mehl und Backpulver einrühren.
Die Eiweiße zu Eischnee schlagen und unter den Teig heben.
Die Hälfte des Teiges mit Kakao einfärben.
Wenn ihr so ein Zebramuster wie auf den Bildern machen möchtet, müsst ihr nun abwechselnd immer einen EL dunklen Teig und einen EL hellen Teig in die Mitte Eurer Springform geben. Immer auf die gleiche Stelle, bis der Teig leer ist.
Den Kuchen backt ihr dann ca. 55 bis 60 Minuten bei 175 °C auf mittlerer Stufe.
Zur Info: Für die 20er Springform habe ich 2/3 des Teiges verwendet.

Wenn der Marmorkuchen etwas abgekühlt ist, könnt ihr ihn noch mit einer Glasur überziehen und diese dann im Kühlschrank (wo auch unser Kuchen gerade steht) fest werden lassen.

Eine Tasse Kaba dazu und mhhhh…

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Habt ihr ein gutes Rezept für die Füllung einer Mille-Crêpes-Torte? Oder seid ihr auch eher der Trockene-Kuchen-Typ?

Lasst Euch Euren Lieblingskuchen schmecken!

DANKE fürs Vorbeischauen!

Lena

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